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Einträge am 1.12.08
Die Erfindung des Adventskalenders Wer kennt die Fragen der Kinder nicht? "Wann ist Weihnachten? Wie lange dauert es noch?". So drängelte auch Gerd Land zu seiner Kinderzeit seine Mutter. Ihr ist es zu verdanken, dass es den Weihnachtskalender gibt. Sie nahm kleine Schachteln verzierte sie mit Zahlen und gab Plätzchen hinein. So konnte ihr kleiner Gerd jeden Tag eine Schachtel öffnen und wusste wie viele Tages es noch dauert bis Weihnachten ist. Gerd Lang wurde später Firmengründer, griff die Idee seiner Mutter auf und ließ 1904 den ersten Gedruckten Weihnachtskalender in der "München Lithografischen Kunstanstalt" erscheinen. Er druckte zwei Blätter - auf dem einen waren Zahlen auf dem anderen Engelbilder. Für jeden Tag wurde ein Engel ausgeschnitten und auf eine Zahl geklebt. Später (so etwa in den dreißiger Jahren) stanzte Lang kleine Fenster in das Blatt mit den Zahlen und klebte den Bilderbogen dahinter. Aber auch schon früher gab es erste Formen des Adventskalenders: Zunächst stand die Funktion des Adventskalenders als Zählhilfe und Zeitmesser im Vordergrund. Die eigentlichen Ursprünge lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen; der erste selbst gebastelte Adventskalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851. Die ersten Formen kamen aus dem protestantischen Umfeld. So wurden in religiösen Familien 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt. Einfacher war eine andere Variante mit 24 an die Wand oder Türe gemalten Kreidestrichen, bei der die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. Oder es wurden Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag einen bis zum Heiligen Abend. Weitere Formen waren die Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt wurde. Quelle: funmail2u Einträge am 14.08.08
Ich hab mir gestern den Bericht angesehen, weil ich die Ankündigung neulich dazu schon gesehen hatte. Und ganz ehrlich, zuerst dachte, dass ich mich irgendwie vertan habe mit dem "Affen-Bordell". Leider hab ich zu spät eingeschalten, so dass ich nicht alles sehen konnte oder besser musste. Aber was ich gesehen habe, hat mir echt gereicht. Ok, manche sagen "das sind nur Affen" oder "lieber einen Affen als ein Kind.". Ich könnte trotzdem k****en. Und ich frage mich ernsthaft was sich der Mensch noch alles an Perversion und Grausamkeit gegen andere Lebewesen einfallen lässt. Wenn ich mir vorstelle, dass Männer in ein Bordell gehen, sich dort ganzkörper-rasierte Orang-Utan-Weibchen aussuchen, die in "aufreizender" Kleidung - sprich in BH, glitzernden Bikinis usw. - posieren müssen und dann mit der Abgabe von umgerechnet ein paar Cent mit diesen Tieren machen können was immer sie wollen. Wobei das "Wollen" mich schon Plaque kriegen lässt. Und was mich auch erschütterte war die Aussage der Retter, die sagten: "Orang-Utans sind dem menschen an körperlicher Stärke überlegen und könnten sich eigentlich gegen ihre Peiniger wehren, aber sie sind so gutmütige Tiere, dass dies so gut wie nie der Fall ist. Sie ertragen alle schmerzen und demütigungen ohne große Gegenwehr." Und dann die "Auftritte" in sogenannten "Safarie-Parks". Dort treten dressierte Orangs gegeneinander im Thai-Boxen an. Und die Besucher gröhlen und johlen vor vergnügen. Und es sind beileibe nicht nur Einheimische. Nein, es waren auch viele Europäer im Puplikum, die sich königlich amüsierten. Und wer weis..vielleicht gönnte sich ja der ein oder andere noch einen Bordellbesuch. So, das musste ich jetzt mal loswerden. http://www.bos-deutschland.de/ Einzigartige ZDF-Doku über Hannes Jaenickes Einsatz für den Schutz des Orang-Utans - 13.08.2008, um 23:15 Uhr im ZDF „Einsatz für die Orang-Utans „ Sehen Sie wie Hannes Jaenicke im Fall Orang-Utan ermittelt. Seine Reise führt ihn zunächst nach Borneo, wo er mit dem niederländischen Tierschützer Dr. Willie Smith zusammentrifft und hautnah das Drama unzähliger Orang-Utan Waisen erlebt, deren Mütter aus Profitgier abgeschossen werden; er erfährt von unglaublichen Schicksalen, von Tieren, die als Kindersatz, Kickboxer und Pausenclowns missbraucht werden und sogar in Bordellen anschaffen müssen. Einträge am 12.08.08
Ok. ich gestehe: Hin und wieder mach ich auch solche Psycho-Tests.....und meisten erkenne ich mich in den Auswertungen überhaupt nicht...aber in dem hier erkenne ich mich überraschenderweise doch wieder. Natürlich nur was das positive betrifft..*schmunzel* Brigitte-Psycho-Test: Sind Sie wagemutig, stellen sich gerne neuen Herausforderungen und beenden schnell Beziehungen? Oder halten Sie zu lange an Dingen fest? Machen Sie hier den Brigitte-Psycho-Test und erhalten am Ende eine ausführliche Typbeschreibung. Lass los...*g* Typ A - Sie können loslassen Wenn es die Situation erfordert und Ihnen danach ist, können Sie ohne große Probleme einen Schlussstrich ziehen. Sie erkennen, wenn eine Beziehung mehr Unglück als Zufriedenheit bringt oder ein Projekt mehr Kosten als Nutzen verursacht. Sie entscheiden, wann es sinnvoll und vernünftig ist, etwas zu beenden, um nicht länger darunter zu leiden. Weil Sie bisher immer die Erfahrung gemacht haben, dass sich dann etwas Neues auftut, haben Sie keine Angst, etwas Altes aufzugeben. Frei nach dem Motto "Wenn eine Tür sich schließt, tun zwei neue sich auf". Sie sind bereit, etwas zu riskieren und sich auf neue Herausforderungen einzulassen und suchen deshalb auch aktiv nach Veränderungen in Ihrem Leben. Nur wer etwas loslässt, hat beide Hände frei, um etwas Neues anzufangen. Auch die nötige Entscheidungsstärke ist bei Ihnen reichlich vorhanden. Außerdem können Sie sich meist auf Ihre Entscheidungen verlassen - die Sie in der Regel aus dem Bauch heraus und ohne lange zu zögern und abzuwägen treffen. Manchmal ist nicht ganz klar, ob Sie etwas aufgeben, weil es sich überlebt hat oder weil Ihre buchstäbliche Neugier - Ihre Gier auf Neues - Sie vorantreibt. Denn auch das ist bei Ihnen ein Motor für Trennungen und Abschiede: Ihr hungriger kreativer Geist ist ständig offen für neue Nahrung, braucht neue Impulse. Das hat auch Auswirkungen auf Ihre Beziehung: Solange der Partner mit Ihrem Tempo Schritt halten kann und Ihnen immer wieder neue Anregungen in der Beziehung bietet - wunderbar. Bei zu viel Stillstand können Sie allerdings unruhig werden und von sich aus Bewegung in die Partnerschaft bringen - zur Not auch mit einer Affäre. Manchmal fehlt Ihnen die Ausdauer, die es braucht, auch schwierige Aufgaben erfolgreich zu Ende zu bringen. Oder in Beziehungen langweilige Phasen zu überstehen, ohne aufzugeben oder sich gleich neu zu orientieren. Dabei bringt es durchaus Befriedigung, etwas gegen Widerstände durchgehalten zu haben. Das stärkt das Selbstwertgefühl oft mehr als manche schnelle Entscheidung. Einträge am 8.07.08
![]() Kennt ihr das? Wenn der Himmel aussieht als sei er gemalt worden? Wenn die Wolken so groß, fluffig und nah erscheinen? Wenn man das Gefühl hat man fährt/läuft direkt drauf zu? Bei uns ist in den letzten Tagen öfters so ein Himmel. Vor allem in den Vorabendstunden. Man könnte meinen, irgendwer da oben hätte seine künstlerischen 5 Minuten und hat beschlossen das Himmelszelt neu zu bemalen. Da tummeln sich dann plötzlich Wolkenberge, dickbäuchige Männer, säbelrasselnde Piraten, Barkassen und Segelschiffe, Krokodile und Teddys. Wer kennt das nicht aus der Kindheit, wenn man im Gras lag und die Wolken betrachtet hat und sich plötzlich ganze Geschichten vor unseren Augen abspielten. Jeder erkannte was anderes in den Wolkengebilden. Aber so tolle Wolkenbilder wie die letzten Tage habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Die Mischung aus strahlend blauem Himmel, innerlich leuchtenden, weißen, riesigen Wolken mit Feldern von grauen Wolken die sich langsam mit den weißen mischen um dann wieder ganz andere Bilder zu entwerfen. Das Spiel von Licht und Schatten. Dieses plastische. Fast meint man, wenn man die Hand ausstreckt kann man sie berühren. Dieses Schauspiel fasziniert mich immer und immer wieder. Wie gerne würde ich diese Momente einfangen. Sie malen oder fotografieren. Aber leider kann ich nicht malen und trage nur selten einen Foto mit mir rum. Ich kann dann irgendwo sitzen und einfach nur zusehen. In solchen Momenten fühle ich mich vollkommen eins mit mir und der Welt. Irgendwie wird alles um mich rum dann unwichtig. Ich sitze da lasse mich mit den Wolken treiben. Schwerelos und frei. Einträge am 30.06.08
Also ich hab heute im Büro eine der üblichen Männerunterhaltungen verfolgt. Aufhänger war ein Artikel über eine Frau, die sich ihre Silikonbrüste noch weiter aufpumpen lassen wolle – sie hat schon jeweils 2 Liter pro Brust!- und der dies von ihrem Arzt verweigert wurde mit der Warnung, dass ihre Brüste platzen könnten. Meine Kollegen fanden die Brüste offensichtlich ganz toll und faszinierend. Und da frage ich mich nun ganz ernsthaft, warum (manche) (viele) Männer solche offensichtlich falschen, unnatürlichen und übergroßen Brüste wirklich sexy und erregend finden. Ok, Männer können auch mit Gummipuppen poppen. Was ich auch nicht wirklich verstehe.*g*..aber diese falschen Silikonbrüste.....echt..ich wär gern mal für 1 Tag ein Mann..*lach*.. vielleicht würd ich ja dann einiges besser verstehen...Natürlich versteh ich auch die Frauen nicht wirklich, die sich ihre Brüste so aufpumpen lassen. Schönheit liegt zwar im Auge des Betrachters...aber im Grunde bringt es doch hauptsächlich Schmerz und ist im Alltag mehr als unpraktisch....und nicht jede mit aufgepumpten Brüsten wird eine neue Pamela ..;-) Einträge am 24.06.08
Ich bin ich Auf der ganzen Welt gibt es niemanden wie mich. Es gibt Menschen, die mir in vielem gleichen, aber niemand gleicht mir aufs Haar. Deshalb ist alles, was von mir kommt, mein Eigenes, weil ich mich dazu entschlossen habe. Alles, was mit mir zu tun hat, gehört zu mir. Mein Körper, mit allem was er tut, mein Kopf, mit allen Gedanken und Ideen, meine Augen, mit allen Bildern, die sie erblicken, meine Gefühle, gleich welcher Art - Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Begeisterung. Mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen, höflich, lieb oder schroff, richtig oder falsch. Meine Stimme, laut oder leise, und alles, was ich mir selbst oder anderen tue. Mir gehören meine Phantasien, meine Träume, meine Hoffnungen, meine Befürchtungen, mir gehören all meine Siege und Erfolge und all meine Niederlagen und Fehler. Weil ich mir ganz gehöre, kann ich mich näher mit mir vertraut machen. Dadurch kann ich mich lieben und alles, was zu mir gehört, freundlich betrachten. Damit ist es mir möglich, mich voll zu entfalten. Ich weiß, daß es einiges an mir gibt, das mich verwirrt, und manches, das ich noch gar nicht kenne. Aber solange ich freundlich und liebevoll mit mir umgehe, kann ich mutig und hoffnungsvoll nach Lösungen für Unklarheiten schauen und Wege suchen, mehr über mich selbst zu erfahren. Wie auch immer ich aussehe und mich anhöre, was ich sage und tue, was ich denke und fühle, immer bin ich es. Es hat seine Berechtigung, weil es ein Ausdruck dessen ist, wie es mir im Moment gerade geht. Wenn ich später zurückschaue, wie ich ausgesehen und mich angehört habe, was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe, kann es sein, daß sich einiges davon als unpassend herausstellt. Ich kann das, was unpassend ist, ablegen und das, was sich als passend erwiesen hat, beibehalten und etwas Neues erfinden für das, was ich abgelegt habe. Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln. Ich besitze die Werkzeuge, die ich zum Überleben brauche, mit denen ich Nähe zu anderen herstellen und mich schöpferisch ausdrücken kann, und die mir helfen, einen Sinn und eine Ordnung in der Welt der Menschen und der Dinge um mich herum zu finden. Ich gehöre mir und deshalb kann ich aus mir etwas machen. Ich bin ich und so, wie ich bin, bin ich ganz in Ordnung. Virginia Satir Einträge am 18.06.08
Gestern bekam ich von einem Freund den Tipp „frag dich doch mal was du wirklich willst und wer bzw. wie du wirklich bist". Und da ich den Gedanken ganz interessant fand - obwohl ich nicht daran glaubte, dass ich auf Antworten stoße - habe ich das dann mal getan. Mein Ich war zwar nicht gleich begeistert von der Idee aber schließlich haben wir uns geeinigt. Wir trafen uns in einem der unzähligen Räume in meinen Kopf zu einem zwanglosen Gespräch. Nicht dass ich nicht schon öfter Unterhaltungen geführt hätte mit meinem Ich. Meistens finden diese Unterhaltungen aber spontan und in weniger angenehmen Ambiente statt. In der Regel taucht mein Ich plötzlich aus irgendeinem Winkel meines Gehirns auf und gibt mir mehr oder wenige hilfreiche Tipps während es gerade joggt ( im Gegensatz zu mir scheint mein Ich sehr bewegungsliebend und immer irgendwie auf dem Sprung in ein anderes Zimmer zu sein) oder in einer kleinen Pause vor dem Fernseher lümmelt. Manchmal befindet es sich auch gerade in einer Umräumungsphase und zerrt uralte, zerfledderte und staubige Erinnerungen zutage die es mir dann um die Ohren knallt und wissen will was es damit anfangen soll. Daraus entstehen dann oft lange, mühselige aber manchmal auch erheiternde Diskussionen die von A nach C, nach X und dann nach I und wieder zurück zu A führen um dann irgendwo zwischen T und Z verloren zu gehen. Aber dieses mal hatten mein Ich und ich eine Verabredung und trafen uns in einem großen Raum voller Regale mit unzähligen Kisten und Kartons, vor einem großen Kamin dessen Feuerschein den Raum in ein behagliches und doch auch ein bisschen unheimliches Licht tauchte. Wir setzten uns in große alte Ledersessel gegenüber und ich begann das Interview. Geschäftig begann ich mit den ersten Fragen, da es mir am sinnvollsten erschien das Ganze wie eine Art Fragebogen anzugehen. Was für ein Tier wärst du gerne? Nach etwas zögern antwortete mein Ich: „Vielleicht wäre ich gern ein Pferd. Aber was für ein Pferd? Ein edles Pferd? Ein Araber? Oder eher ein Wildpferd? Frei und ungebunden. Oder vielleicht dann doch lieber ein Ackergaul? Stark und gutmütig. Wie wär's mit einem Pony? Ein Zirkuspferd? Wäre ich gerne eine Stute oder ein Hengst? Hm. vielleicht wäre ich lieber ein Fisch. Aber was für ein Fisch? Ein Raubfisch oder ein Zierfisch? Vielleicht ein Delfin? Oder ein riesiger, freundlicher, planktonfressender Wal? Oder doch lieber ein Vogel? Aber - natürlich kommt auch hier ein aber - was für ein Vogel? Ein Adler der majestätisch über sonnenbeschienene Bergspitzen fliegt. Oder doch lieber ein Kanarienvogel der im Käfig sitzt und sein Lied singt? Oder einer dieser Dornenvögel, der sein schönstes Lied singt in dem Moment, wo er stirbt? Oder eine Ameise? Eine Biene? Ein Hund? Also, ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ich mit Sicherheit sagen könnte was ich für ein Tier sein möchte. Vielleicht eine Mischung aus allem. So eine Art Wolpertinger." Wenn du eine Melodie wärst, was für eine wärst du dann? Am liebsten wäre ich eine sanfte Ballade. Zärtlich und wehmütig, sehnsüchtig und süß. Die die Herzen der Menschen erreicht und Zuhörer zum träumen bringt. Wenn du ein Buch wärst, was für ein Buch wärst du dann? „Auf jeden Fall wäre ich kein leichtes Buch. Wahrscheinlich eher eine Fantasiegeschichte mit einer Heldin die von Monstern entführt wird. Die von einem ganz genialen Kommissar durch ein Labyrinth von dunklen Gassen und Strassen, verlassenen Ruinen und prunkvollen Sälen gejagt werden. Und die erst wenn der Kommissar durch das lösen von unzähligen Rätseln und Geheimnissen, das bestehen unglaublicher Gefahren und zahlreichen Herausforderungen überwältigt werden können. Und natürlich verliebt sich die Heldin am Ende. Aber wahrscheinlich eher in eins der Monster, anstatt in den edlen Kommissar. Ich denke, ich wäre eine Mischung aus Harry Potter, Star Wars, Dracula, Krieg und Frieden, Romeo und Julia, Shakespeares „Viel Lärm um Nichts", die Schöne und das Biest, gepaart mit ein bisschen Love Story und Colombo. Und vielleicht noch eine Prise Dick und Doof." Wenn du ein Element wärst, was für ein Element wärst du dann? „Ich wäre die Luft. Eine sanfte Brise die Menschen an einem heißen Strand sanfte Kühlung zufächelt, die nachts erhitzten Körpern Erfrischung bringt und die sanft Tränen auf Wangen trocknet. Ein zarter Lufthauch der den Duft von Sonne, frisch gemähtem Gras und Blumen mit sich trägt. Und manchmal den Duft eines geliebten Menschen in Nasen weht und damit wunderschöne Erinnerungen hervorruft." Wenn du eine Kleidungsstück wärst, was für eins wärst du dann? „Ein alter, abgetragener, verschlissener Lieblingspulli in den sich jemand einmummelt der sich allein und verloren fühlt und der in dem Pulli Geborgenheit findet." Wenn du eine Pflanze wärst, was für eine Pflanze wärst du? „Ein Kaktus. Ein Kaktus der in der Wüste überleben kann, der Wind und Wetter trotzt, dessen stacheln ihn vor Angreifern schützen und der in guten Zeiten wunderschöne Blüten trägt für kurze Zeit." Wenn du ein Gefühl wärst, was für ein Gefühl wärst du dann? „Die Hoffnung. Oder vielleicht eher die sehnsüchtige Hoffnung. Vielleicht auch die Boshaftigkeit oder der Schmerz. Eventuell auch die Täuschung. Aber wahrscheinlich doch die sehnsüchtige Hoffnung." Was bedeutet für dich Glück? Auf diese Frage herrschte langes Schweigen. Dann kam Bewegung in mein Ich und es erhob sich aus seinem Sessel und begann in den unzähligen Kisten und Kartons zu wühlen. Hektisch öffnete es ein um den anderen um ihn mit gerunzelter Stirn wieder zu schließen. Bald war von meinem Ich nur noch ein rascheln und keuchen, das aufwirbeln von Staubflocken und das scharren von Kisten auf dem Boden aus den unerforschten tiefen des Raumes zu hören. Nach einiger Zeit kam mein Ich zurück und setzte sich wieder in den Sessel. Erwartungsvoll sah ich es an und wartete auf eine Antwort. Aber mein Ich schüttelte nur verwundert den Kopf und sagte dann mit einer Mischung aus Erstaunen und Enttäuschung in der Stimme „Ich hab keine Antwort gefunden". Ein wenig schockiert über diese unerwartete Antwort stellte ich meine nächste Frage. Wenn du ein Gebäude wärst, was für eines wärst du dann? Immer noch sichtlich verwundert antwortete mein Ich: „Vielleicht ein kleines Landhaus, hoch droben auf einem Felsenriff, inmitten grüner Wiesen. Weit weg von Nachbarn und Städten. Mit einem breiten Weg aus alten Steinplatten. Einer Herde glücklich blöckender Schafe vor dem Haus. Mit einer grünen Haustüre und großen Fenstern mit Blumen. Oder ein großer Leuchtturm auf einer kleinen Insel. Umgeben von Wasser. Der stetig und unerschütterlich den Gezeiten strotzt und mit seinem Licht den Menschen den Weg nach Hause zeigt. Oder ein altes Schloss mit Türmchen und Zinnen, mit heruntergelassener Zugbrücke und Wassergraben. Mit Gargoyles an den Mauern und einem riesigen Fenster hoch droben." Wenn du eine Figur der Geschichte wärst, welche wärst du? „Cleopatra. Die stolze, kämpferische Herrscherin die für die Liebe alles wagt. Oder Ghandi. Oder eine Hexe im Mittelalter. Oder Romeo." Was sind deine Stärken? Nun musste mein Ich lächeln. „Ich kann andere Menschen schwindelig reden. Meine Neugierde und mein Wissensdurst sind nicht zu bremsen. Ich bin tolerant und offen für alles neue. Ich versuche ein guter Mensch zu sein." Was sind deine Schwächen? Wieder lächelte mein Ich. „Ich kann andere Menschen schwindelig reden. Meine Neugierde und mein Wissensdurst sind nicht zu bremsen. Ich bin tolerant und offen für alles neue. Ich versuche ein guter Mensch zu sein." Was würdest du wirklich gerne können? Wieder kam mein Ich ins grübeln. Der Schatten des Kaminfeuers zauberte bizarre Formen an die wände und das Holz seufzte und knackte leise. „Also, ich würde gerne singen können. Ich würde meine Gefühle und Gedanken gerne in Töne packen. Oder ein Maler sein. Oder ein Erzähler und die Menschen mit vielen schönen, traurigen und lustigen Geschichten erfreuen. Mit meinen Worten Bilder malen. Ich würde gerne Gedankenlesen können, wenigstens für einen Tag. Ein Abenteurer sein und fremde Welten entdecken. Alte Rätsel lösen und Atlantis finden. Auf dem Regenbogen reiten. Ich würde gerne eine Zeitmaschine erfinden und ich würde gerne zu fremden Sternen reisen. Ich würde gerne jemand anderen dazu bewegen können mich zu lieben. Ich würde gerne die Dunkelheit mögen lernen und die absolute Stille genießen können. Manchmal würde ich gerne nicht ich sein können. Und ich würde gerne wieder anderen/jemand ohne wenn und aber vertrauen können." Nach dieser Antwort verfielen mein Ich und ich in Grübeln und Schweigen. Und so beschloss ich das Interview zu beenden. Leider muss ich gestehen, dass mir die Antworten meines Ichs nicht wirklich weitergeholfen haben, sondern - wie nicht anders zu erwarten- eigentlich nur neue Fragen aufgeworfen haben. Aber davon erzähl ich dann vielleicht ein anderes mal. von das Wusch im Jahre 2008 Einträge am 28.05.08
...nun bin ich also 46....fühlt sich auch nicht anders an als 45..*lach*..aber ich bin wieder 1 jährchen näher an der rente..*g*... nur noch 20 Jahre.....*freu*...
Einträge am 27.05.08
Timi Yuro - * 4. August 1941 Chicago, † 30. März 2004 in Las Vegas, Nevada war eine US-amerikanische Soul- und Rhythm-and-Blues-Sängerin. Ihr Stimme haut mich immer wieder um und rührt mich ...... ### hier klicken! ### Israel Kamakawiwo'ole - Somewhere Over The Rainbow
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Im Moment geht mir viel zu viel durch den Kopf ....... |
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